Jerusalem 1192: Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Von den gefangenen Kreuzfahrern begnadigt er allein den Tempelritter Curd von Stauffen. Diese gute Tat zieht eine weitere nach sich: der Tempelritter rettet das Mädchen Recha aus den Flammen ihres Hauses. Sie ist die schöne Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, den man den Weisen nennt. Während Recha und ihr Lebensretter sich näher kommen, braut sich über Nathans Kopf Unheil zusammen. Der Sultan, Herrscher über Leben und Tod, stellt ihm die schwierigste aller Fragen: Welche Religion ist die einzig wahre? Acht Schauspieler sprechen aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte um Vertrauen, Vorurteile und Toleranz und lassen die Zeit der Kreuzzüge lebendig werden. Das gleichnamige Buch ist im Beltz & Gelberg Verlag erschienen.
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