Lebet wohl, ihr engen staub'gen Gassen
  
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Als im Hungerwinter 1947 Gertrud und ihre Zwillingsschwester Else geboren werden, stehen die Eltern, das Schifferehepaar Anna und Philipp Vowinkel, am Wendepunkt ihres Lebens: Hinter ihnen liegen Schicksalsschläge, Armut, zwei Weltkriege. Die Ära des Wirtschaftswunders bricht an - ihre Kinder, mit denen sie an Bord eines Rheinschiffs leben, sollten es einmal besser haben. Stets begleitet von Philipps skurrilem Humor ist die Familie jedoch unerwarteten Strömungen und überraschenden Untiefen ausgesetzt. Als ”Backfisch” bricht Gertrud, wie einst Anna, zu neuen Ufern auf, doch der Fluss des Lebens führt sie an ganz andere Gestade als ihre Mutter. Diese Reise durch das 20. Jahrhundert nimmt den Leser mit an die unterschiedlichsten Schauplätze: das Rheinschiff in Kriegs- und Friedenszeiten, die Dorf-”Idylle” der 50er-Jahre, ein bigottes katholisches Mädchenwohnheim, ein glamouröser Couture-Salon in den 60ern, eine großstädtische Studenten-WG um 1970… Ein facettenreiches und sehr persönliches Panorama deutscher Zeitgeschichte.
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