Eile mit Weile Es ist Frühling und Yakaris Stamm kehrt aus dem Süden zurück, um das Lager wieder in den Plains aufzuschlagen. Doch leider sind viele Tipi-Stangen auf der langen Reise zerbrochen. Müder Krieger kennt sich von allen Stammesmitgliedern am besten mit Holz aus, und so wird er auserwählt, neue Baumstämme für die Tipis zu finden. Da er nur sehr langsam vorankommt, soll Yakari ihm dabei helfen. Und das ist keine schlechte Idee, denn die gesuchten Hölzer befinden sich in einem Wald, den ein ziemlich schlecht gelaunter Bär zu seinem Revier erklärt hat. Die Kojotenjagd Yakari fühlt sich alles andere als wohl, als er seinem Vater dabei helfen muss, einen Kojoten einzufangen. Nach alter Tradition wird dem Tier ein rotes Band um den Schwanz gebunden. Anschließend wird es freigelassen. Derjenige, der das Band als erster zum Stamm zurückbringt, ohne dabei ein Pferd zu benutzen, wird zum Sieger des Wettkampfs gekürt. Die Indianer erinnern damit an die Zeit, als sie noch keine Pferde hatten, und zu Fuß jagen mussten. Dennoch hält Yakari nichts von dem Wettkampf und schlägt eine Wette vor: Wenn er als erster an das Band gelangt, soll die Tradition für immer beendet werden! Die Schlucht der Adler Yakari und Regenbogen entdecken im Wald eine große Holzfigur mit geschnitzten Gesichtern und Flügeln. Der Schamane Der-der-alles-weiß erkennt sie: Es handelt sich um einen Totempfahl, der vor langer Zeit von einem anderen Stamm zur Abwehr von bösen Geistern aufgestellt wurde und die Seelen der Ahnen schützen soll. Die Tradition verlangt, dass die Finder den Totempfahl zur Schlucht der heiligen Adler bringen müssen. Also nehmen Yakari und Regenbogen den beschwerlichen Weg auf sich. Der Häuptlingsschmuck Kleiner Bison soll zum Häuptling geweiht werden. Yakaris Vater will das neue Oberhaupt mit einem kostbaren Geschenk ehren: einem prächtigen Kopfschmuck aus Adlerfedern. Um ihn zu überreichen, reist Yakari mit seinen Eltern zum Nachbarstamm. Doch während sie zur Nacht ihr Lager aufschlagen, schnappt sich ausgerechnet ein hungriger Vielfraß den Kopfschmuck und reißt ihn in Stücke. Yakaris Mutter ist verzweifelt: Woher sollen sie jetzt neue Adlerfedern herbekommen, um den Kopfschmuck rechtzeitig zu reparieren? Der mit dem Menschen zieht Stiller Fels träumt, wie ein Kojote in die Falle eines Jägers tappt und verzweifelt um Hilfe ruft. Der weise alte Sioux weiß sofort, dass der Alptraum eine Botschaft an ihn ist, denn der Kojote hat ihm einst das Leben gerettet. Als Yakari davon erfährt, erklärt er sich bereit, Stiller Fels zu helfen und den Kojoten aufzuspüren. Der Vogel Großschnabel ist es dabei, der ihn auf die richtige Fährte bringt. Er hat gesehen, wie ein Krieger den Kojoten in einer Höhle gefangen hält, um ihn für die Jagd abzurichten.
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