Helen liest Marx in einer Ökobäckerei, Julius ist im Vorstand einer großen deutschen Bank. Sie ist neunzehn, er zweiundfünfzig. Eine ungewöhnliche Beziehung beginnt. Bis er ermordet wird. Bei einem Attentat, kurz nach dem Mauerfall 1989. Jahre später erinnert sich Helen, befragt Zeitzeugen und Stasiakten. Wer war Julius? Warum musste er sterben? Basierend auf einer wahren Geschichte entfaltet Tanja Langer den Roman einer unkonventionellen Liebesfreundschaft vor dem Hintergrund deutscher Zeitgeschichte um RAF-Gewalt und Mauerfall. Eine Beschwörung des Lebens gegen den Tod, zärtlich, komisch, traurig.
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